Wasserbahn, neue Gruppen und die "JolinchenKids" - ein Fest für Jung und Alt

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WRIEDEL. Eine neue Wasserbahn, eine Krippengruppe, ein ganz neuer Gruppenraum und der Start des AOK-Programms „JolinchenKids“ waren für den DRK-Kindergarten Spatzennest in Wriedel Anlass genug, um zu einem großen Fest einzuladen. Und so wuselten auch kleine und größere Kinder samt Eltern und Großeltern über das Gelände des Wriedeler Kindergartens. Hier waren viele verschiedene Spiele, die „Jolinchen-Familienolympiade“, aufgebaut. „Wir haben uns ganz bewusst für „alte“ Familienspiele entschieden“, sagt AOK-Präventionsexpertin Doris Beckmann.

Dosenwerfen, Schubkarrenrennen, Gummistiefelweitwurf, Kegeln, Apfelfischen oder der Balancierbalken sind nur einige Aufgaben, die erfüllt werden mussten. Familienweise wurden Stempel gesammelt, die am Ende mit einer Urkunde belohnt wurden.
Das Thema „Gesundheit“ sollte für Kinder möglichst früh zum gelebten Alltag gehören, am besten schon im Vorschulalter. Dieses Konzept setzt jetzt der DRK-Kindergarten Wriedel um. Unterstützt wird er dabei durch das AOK-Programm „JolinchenKids“, das aber nicht nur dem Nachwuchs, sondern auch den Erzieherinnen zu Gute kommen soll. „Im Kita-Alter werden positive Gesundheitseinstellungen und -verhaltensweisen angelegt, auf denen das ganze spätere Leben aufbaut“, so die gemeinsame Überzeugung der KiTa-Leiterin, Melanie Dobrowolski und Beckmann, Präventionsberaterin der AOK.

Bevor aber die Kinder und Familien sich an den einzelnen Stationen vergnügen konnten, wurde die Wasserbahn offiziell eingeweiht. Jürgen Appel, Vertreter der Volksbank Uelzen-Salzwedel, schnitt gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung Dobrowolski das Band durch. Die Anschaffung des großen Spielgerätes wurde dank der Spende der Volksbank in Höhe von 1000 Euro, einer Spende von Alexandra Ambrosie in Höhe von ebenfalls 1000 Euro möglich. Den Rest der Summe steuerte der Kindergarten aus Bordmitteln bei.

Und wer dann wollte, durfte die neuen Räumlichkeiten des Kindergartens in Augenschein nehmen. Eine Gruppe zog in eine ehemalige Lehrerwohnung in der nebenan gelegenen Grundschule. Hier hatte die Gemeinde die Räume so umgebaut, dass dort ab sofort 25 Kinder betreut werden können. 
Im Kindergarten selbst wurden die Räume so umgebaut, dass dort eine Krippengruppe mit 15 Kindern Einzug halten konnte.

„Jetzt wo alles fertig ist, atmen wir auf“, sagte Dobrowolski. Man habe jetzt genug Platz für alle, vorher sei es viel zu eng gewesen. Und während sich ein Teil der Besucher noch bei den vielen Spielen vergnügte, nutzte der andere Teil die Gelegenheit, sich am bunten Büfett zu stärken. Gesunde Ernährung und vielseitige Bewegung sind ein Teil des Jolinchen-Programms. Und so wurde beim Büfett ganz speziell darauf geachtet, dass nur frische und gesunde Dinge im Angebot waren.