LÜNEBURG. Die Schülerzahlen in den verschiedenen Schulbezirken der Hansestadt sind nicht mehr im Gleichgewicht. Um künftig die Schüler wieder besser auf die vorhandenen Grundschulen zu verteilen, hat der Rat der Stadt Lüneburg jetzt eine Änderung der Schulbezirkssatzung beschlossen. Ziel der Reform ist vor allem, dass die Grundschulen in der vorgesehenen Zügigkeit bestehen bleiben können und damit auch die personelle Ausstattung an den Schulen gewährleistet ist. Des Weiteren verfolgt die Stadt als Schulträger mit der Schulbezirkssatzung eine möglichst hohe soziale Durchmischung der Schülerschaft sowie zumutbare Schulwege für alle Schülerinnen und Schüler. Inkrafttreten wird die neue Satzung im kommenden Schuljahr 2020/21. Da die Anmeldungen dafür bereits erfolgt sind, werden Eltern, deren Kinder von Änderungen betroffen sind, von den Schulen angeschrieben.

Die Veränderungen im Überblick: 

Kinder aus dem Wohngebiet Mittelfeld haben bisher die Schule Hasenburger Berg besucht. Künftig wird das Mittelfeld der Hermann-Löns-Schule zugeordnet.

Der Bereich Teufelsküche wird zum Mischgebiet. Eltern haben hier die Wahl, ob sie ihre Kinder an die Hermann-Löns-Schule oder an die Grundschule Hasenburger Berg schicken möchten.

Der Ilmenaugarten, der bisher der Anne-Frank-Schule zugeordnet war, wird künftig zum Schulbezirk der Heiligengeistschule zählen.

Der Rosenkamp, der bisher zum Schulbezirk der Hasenburger Berg Schule gehörte, wechselt zur Grundschule Häcklingen. Auch Kinder aus dem Bereich rund um den Sportplatz des SV Eintracht werden künftig die Grundschule in Häcklingen besuchen.  

Das Wohngebiet Bockelsberg West wird geteilt: der neuere Teil verbleibt bei der Grundschule Rotes Feld, der ältere Teil des Wohngebiets wird künftig zur Hasenburger Berg Grundschule zählen.

 

Neben den Änderungen für die Grundschulen wurde die Schulbezirkssatzung auch für die neue IGS Kreideberg angepasst. Hier wird ein Schulbezirk bestehend aus Stadt- und Landkreisgebiet  gebildet.