NBank setzt Förderanträge gemeinnütziger Organisationen um

Wirtschaft Von Redaktion | am Do., 19.11.2020 - 15:31

NIEDERSACHSEN. Nicht nur Unternehmen und Verbraucher sind von der Coronapandemie betroffen, auch die gemeinnützigen Organisationen in Niedersachsen bleiben dabei nicht verschont. Notwendige Einnahmen oder Spenden sind nicht mehr in dem erforderlichen Maß vorhanden, um beispielsweise laufende Kosten oder auch anstehende Investitionen zu decken. Niedersachsen ist eines der sechs Bundesländer, in denen Liquiditätsengpässe durch Schnellkredite für gemeinnützige Organisationen beantragt werden können.

Das Förderangebot der NBank richtet sich an Gemeinnützige Organisationen, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten haben. Strukturelle Schwierigkeiten bleiben bei der Bewertung, ob eine Förderung möglich ist, außen vor. Darlehen von 10.000 Euro bis 800.000 Euro können beantragt werden. Die Laufzeit variiert zwischen fünf, sieben und zehn Jahren. Abhängig von der Laufzeit sind mögliche Tilgungsaussetzungen. Sicherheiten müssen nicht gestellt werden.

Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank, erklärt: „Mit dem neuen Niedersachsen-Schnellkredit für Gemeinnützige Organisationen wird eine Lücke geschlossen, um den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen und Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, möglichst unbeschadet die Krise zu überstehen. Mit der Förderung helfen wir Gemeinnützigen Organisationen, ihre gesellschaftlich wichtige Arbeit weiter fortzusetzen.“ 

Somit stehe in Niedersachsen neben den Leistungen des Landes ein weiteres Programm zur Verfügung, das die Folgen der COVID-19-Pandemie abmildere und "zum Erhalt unserer vielfältigen sozialen Landschaft beiträgt", so Ministerin Dr. Reimann abschließend.