Kultusminister Tonne gratuliert 51 neuen Schulleiterinnen und Schulleitern zu neuem Dienstposten

Wirtschaft Von Extern | am Mi., 12.02.2020 - 10:22

NIEDERSACHSEN. Rund um den Wechsel zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 sind auch viele Schulleitungen in Niedersachsen in ihre neue Tätigkeit gestartet. 51 Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schulformen haben ihre neuen Dienstposten übertragen bekommen, 24 an Grundschulen (GS), sieben an Gymnasien (GY), sechs an Oberschulen (OBS), vier an Förderschulen (FöS), drei an Realschulen (RS), jeweils zwei an Integrierten Gesamtschulen (IGS), Kooperativen Gesamtschulen (KGS) und Berufsbildenden Schule (BBS) sowie eine an einer Haupt- und Realschule (HRS).

Kultusminister Tonne gratuliert zur wichtigen und anspruchsvollen Aufgabe und dankt: „Für das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler sowie die Elternschaft ist die Schulleiterin oder der Schulleiter der Ankerpunkt der Schule. Die Schulleitung steht für das pädagogische Konzept, die Entwicklung der Schulqualität und den Geist einer Schule, ist Ansprechperson für Schulträger, Schulbehörden und Kooperationspartner und damit quasi Schulmanagerin oder Schulmanager. Schulleitung ist ohne Frage eine herausfordernde Tätigkeit mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Ich danke allen neuen Schulleiterinnen und Schulleitern, dass sie sich der Herausforderung stellen und ich bedanke mich bei allen anderen Schulleitungen in Niedersachsen für ihren fortwährenden Einsatz für die besten Bildungs- und Teilhabechancen unserer Schülerinnen und Schüler.“

In Niedersachsen gibt es rund 2.900 öffentliche Schulen. An zirka 140 hiervon sind derzeit Schulleitungsstellen zu besetzen (an GS 85, FöS 13, OBS 10, BBS 8, GY 7, IGS 4, KGS 3, HS 3, RS 1). Da Schulleitungsposten im laufenden Jahr ständig besetzt werden, schwanken die Zahlen der Vakanzen naturgemäß. Bei einer letzten Erfassung im Dezember 2019 waren über 170 Schulleitungsstellen offen. Kultusminister Tonne: „Es ist uns gelungen, die Anzahl der unbesetzten Schulleitungsstellen zu verringern. Das ist ein positiver Trend, dennoch ist die Situation noch nicht zufriedenstellend. Es ist insbesondere an kleineren Schulen in ländlichen Regionen schwieriger, Schulleitungsstellen zu besetzen. Wir wissen um die herausfordernde Lage. Wir entwickeln derzeit ein eigenständiges Berufsbild Schulleitung, um die Schulleitungen bei ihrer anspruchsvollen Arbeit zu stärken. Das Ziel ist, für attraktivere und gesunderhaltende Arbeitsbedingungen zu sorgen, mehr geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu bekommen sowie die Erst- und Weiterqualifizierung für Schulleitungen weiter zu entwickeln.“

Schrittweise Verbesserungen bei der Schulleitungsarbeit wurden bereits umgesetzt, so wurde die Besoldung für die Leitung kleinerer Grundschulen von A12 Z auf A13 angehoben und die Unterrichtsverpflichtung von Schulleitungen kleiner Ganztagsschulen und Förderschulen abgesenkt. Zudem müssen sich Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen und kleiner Schulen nicht mehr um die Formalitäten bei der Einstellung pädagogischer Mitarbeiter kümmern.

 

 Die neuen Schulleitungen in Niedersachsen 

Schulen und Schulleiter