Wenn das Knie schmerzt – Gonarthrose und ihre Folgen

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SCHNEVERDINGEN. Wenn das Kniegelenk schmerzt, braucht es ein künstliches Kniegelenk? Die Kunst ist es, so lange wie möglich das künstliche Gelenk zu vermeiden. Doch ein „funktionierendes“ Kniegelenk sei unerlässlich, selbst für Alltagstätigkeiten wie z. B. Autofahren benötigen wir unsere Kniegelenke. Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Heidekreis-Klinikum, Dr. med. Halil Yaşar: „Ich referiere über ein Thema, das jeder schon Mal gehört oder gelesen hat. Aber ich trage es so vor, wie es die Zuhörer noch nicht gehört haben. Das Thema künstliches Kniegelenk ist nicht neu und auch nicht spannend, aber es wird es werden, wenn ich es dem Publikum präsentiere.“

Etwa fünf Mio. Menschen in Deutschland litten an einer Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt. Künstliches Gelenk, Gelenkersatz oder Oberflächenersatz sollen daher ebenso zentrale Bestandteile im Vortrag des Chefarztes sein wie die Lebensqualität und der Leidensdruck Betroffener. „Ihr Leiden ist unsere Sorge. Sie haben den Schmerz und wir die Erfahrung, mit der wir sie beraten möchten.“, fährt Dr. Yaşar fort. „Jedes tragende Gelenk ist für unsere Mobilität entscheidend. Warum es auch nicht funktioniert, so gibt es Wege das Gelenk wieder gehfähig zu machen, um wieder Lebensqualität und Mobilität zu erreichen.“

Der Vortrag kann von den Zuhörenden aktiv mitgestaltet werden, denn Fragen und Erfahrungen sind dem Expertenherzlich willkommen.

Wer mehr wissen möchte: VHS Heidekreis Vortragsreihe „Wissens-Docs“ mit Chefarzt Dr. med. Halil Yaşar, am 22. Oktober um 19 Uhr, im Forum der KGS Schneverdingen, Am Timmerahde 32, 29640 Schneverdingen. Um Anmeldung bei der VHS wird gebeten.