Im Durchschnitt sind sie täglich knapp 100 Mal unterwegs: Der Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Landkreis Lüneburg hatten im vergangenen Jahr gut 36.100 Einsätze. Diese Bilanz wurde gestern dem Ausschuss für Feuer-, Katastrophenschutz und Ordnungsangelegenheiten vorgelegt. Seit Jahren würden die Zahlen nach oben (Stand 1993: 15.098) gehen, im Vergleich zum Vorjahr gab es ein Plus von knapp fünf Prozent. „Damit liegt der Landkreis Lüneburg im bundesweiten Durchschnitt“, so Mirko Dannenfeld, Fachdienstleiter Ordnung.

Die Gründe für den kontinuierlichen Anstieg seien vielfältig: Im Landkreis Lüneburg leben immer mehr und immer ältere Einwohner. Außerdem griffen die Menschen insgesamt schneller zum Hörer. „Dazu kommt, dass sich in dieser Statistik der Fach- und Hausärztemangel und das Problem der ambulanten Notfallversorgung bemerkbar machen“, erklärt der Fachdienstleiter. „Der kassenärztliche Notdienst hat nachts und am Wochenende für den gesamten Landkreis Lüneburg nur zwei Bereitschaftsärzte, die Hausbesuche machen. Durch diesen Engpass kommt der Rettungsdienst häufiger zum Einsatz.“

In diesem Jahr rechnet der Rettungsdienst weiterhin mit einem Anstieg und geht bis zum Jahresende von etwa 37.500 Einsätzen aus. Aktuell wird ein Gutachten zur Neubemessung des Bedarfs erstellt. Es beinhaltet unter anderem eine Analyse zur Auslastung der Rettungsfahrzeuge.

Weitere Informationen und Unterlagen zum Kreistag und den Ausschüssen des Landkreises Lüneburg gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.

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