LÜNEBURG. Wenn Pflegende schimpfen und drohen, wird selten darüber gesprochen. Wenn Pflegebedürftige kratzen und beißen, ebenso wenig. Zu groß seien Scham und Schuldgefühle. Das Lüneburger „Sorgentelefon – Würde in der Pflege“ bietet Betroffenen Rat und Unterstützung – u.a. bei
– Beleidigung
– Verletzung der Intimsphäre
– Freiheitsentzug
– Medikamentenmissbrauch
– bewusst falsche Anschuldigungen
– Vernachlässigung
– finanzielle Ausnutzung des besonderen Vertrauensverhältnisses zum eigenen Vorteil

Personen, die in der Pflege eine solche oder ähnliche Situation erleben oder befürchten, können sich anonym an das Sorgentelefon wenden. Dies können pflegende Angehörige, pflegebedürftige Personen oder professionell arbeitende Pflegekräfte – Opfer oder Täter – sein. Dort erhalten sie Beratung, Unterstützung oder eine weiterführende Adresse. Die Inanspruchnahme des Telefons ist vertraulich, neutral und kostenlos.

www.lueneburg.de/kpr

Sorgentelefon Tel.: 04131 / 287 37 57 montags von 15.00 bis 17.00 Uhr

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