WALSRODE. „Wir sind mittendrin in Überlegungen, wie der Bahnhof Walsrode weiter genutzt werden kann,“ sagt Geschäftsführer Stefan Steinert vom Frankfurter Unternehmen AEDIECIA Infrastruktur- und Entwicklungsgesellschaft mbH, das das Gebäude vor einigen Jahren gekauft hatte. Oft hatte es in den vergangenen Monaten Nachfragen aus der Stadt, von Rat und Verwaltung, nach der Weiternutzung des Gebäudes gegeben, vor allem im Zusammenhang mit der Sanierung des gesamtes Gebietes rund um den Bahnhof. .

Der ehemalige Eisenbahner war kürzlich selbst in Walsrode und hatte mit der Bürgermeisterin Helma Spöring gesprochen. Dabei hatte er betont, dass er auf jeden Fall „am Ball ist“ und dass es rund um das Bahnhofsgebäude viele Gespräche gäbe. Ich möchte es in seiner Grundsubstanz erhalten und bin kein Freund von Abrissen alter Bahnhofsgebäude“, so Steinert.

Zurzeit würden Förderungsmöglichkeiten geprüft, denn es müsse im Gebäude doch einiges verändert werden. Steinerts Idee ist es, ein Rucksack-Hotel aus dem mächtigen Haus zu machen, „und einen Bahnhof, durch den man wieder direkt auf den Bahnsteig laufen kann“, so der Unternehmer weiter. Für einen kleinen „Marktplatz“ mittendrin sucht der Frankfurter, der mit seiner kleinen Firma einige Bahnhofsgebäude in Deutschlands wieder ins Leben rief, noch einen Bäcker und einen Fahrradhändler. „Und vielleicht könnte sich auch die Walsrode-Touristik mit einem kleinen Raum einmieten,“ bietet er an.
 
„Auf jeden Fall sind wir weiter in der Planung,“ sagt Steinert, „in der zweiten Marge“, also gut vorn, wie er es nennt. Und er möchte bald wieder nach Walsrode kommen, denn er habe ein „großes Interesse daran, dass es mit dem Standort Walsrode weitergeht.“ Die bisherigen Erfahrungen mit der städtischen Verwaltung seien gut und er sucht nun weitere Kontakt, auch zu den Wirtschaftsförderern der Stadt.
 
Bildunterschrift: Der Walsroder Bahnhof gehört nicht gerade zu den attraktivsten Standorten in der Stadt. Ein Frankfurter Unternehmen hatte das Gebäude vor einiger Zeit gekauft. Nun sollen „Nägel mit Köpfen“ folgen. (Bild: Müller)     
 

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