Die Erdwärmegewinnung aus tiefen geologischen Schichten steht im Blickpunkt der 11. Norddeutschen Geothermietagung im GEOZENTRUM Hannover am morgigen Mittwoch. Unter dem Motto „Stellschrauben für eine zukunftsfähige Tiefe Geothermie“ diskutieren mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Behörden über Erfolg versprechende Konzepte und Rahmenbedingungen, um die „Tiefe Geothermie“ in Norddeutschland zu einer marktfähigen Energieform zu entwickeln.

Die Veranstaltung wird von den drei Einrichtungen im GEOZENTRUM Hannover – Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) – sowie der gemeinsamen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft für Stadt und Region Hannover, hannoverimpuls, und der DGMK – Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. ausgerichtet. Bei der Tagung werden Aspekte zu den Themen Fündigkeitsrisiko, technische und geologische Möglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Rechtsrahmen erörtert. Auf dem Programm stehen Einzelvorträge sowie eine Podiumsdiskussion.

„Klar ist, dass die Erdwärme einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten muss. Die Vorteile der Geothermie im Vergleich zur Wind- und Sonnenenergie sind unbestritten. Sie ist grundlastfähig, witterungsunabhängig und regelbar. Allerdings haben wir es auch mit Risiken in punkto Fündigkeit sowie mit hohen Investitionskosten zu tun“, beschreibt der zuständige BGR-Abteilungsleiter Gerd Enste die Thematik.
Als Veranstaltungsreihe bietet die Norddeutsche Geothermietagung seit 2008 für die Branche eine Informations- und Diskussionsplattform für das gesamte Themenspektrum der Erdwärmegewinnung. Fragestellungen zur oberflächennahen und tiefen Geothermie werden im jährlichen Wechsel behandelt.

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