Mit großformatigen Buchstaben setzen sich die SoVD-Ortsgruppen Ahlden und Hodenhagen vor dem niedersächsischen Landtag für eine "gerechte Mütterrente für ALLE" ein. Foto: Klaus Müller

HANNOVER. Das fordern nicht nur die Mitglieder der SoVD-Ortsverbände aus Hodenhagen und Ahlden, als sie kürzlich vor dem Niedersächsischen Landtag in Hannover mit großen Buchstaben diese Forderung „Gleiche Mütterrente für ALLE“ klar und unübersehbar manifestierten. Auch Kreisfrauensprecherin Annette Krämer, die sich in den zahlreichen Jahreshauptversammlung der Ortsverbände im Heidekreis massiv für dieses Thema einsetzt, will sich stark machen.

Die Gesetzeslage sehe vor, dass Mütter und Väter, deren Kinder „nach 1992“ geboren wurden, pro Kind drei Jahre Kindererziehungszeiten anerkannt bekommen. Bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, seien bisher nur zwei Jahre anerkannt worden. Neu ist nun, dass künftig alle Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, pro Kind einen zusätzlichen halben Rentenpunkt erhalten sollen. Dies mache insgesamt zweieinhalb Rentenpunkte pro Kind, während jüngere Mütter drei Punkte anerkannt bekommen. „Seit vielen Jahren setzen wir uns vom SoVD für eine gerechte Mütterrente ein“, sagt Annette Krämer. In den vergangenen Jahren habe man gemeinsam mit anderen Organisationen bereit erreichen können, dass Mütter und Väter für vor 1992 geborene Kinder zweieinhalb Punkte bekommen. Jetzt gehe es noch um den letzten halben Punkt. „Und der muss unbedingt her“, fordert die SoVD-Expertin aus Ahlden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here