Für das Projekt „Technikfolgenabschätzung zu den Auswirkungen der Elektromobilität“ des Transferzentrums Elbe-Weser (TZEW) begleiten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg und die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum Unternehmen bei der Frage, wie die Elektromobilität die Industrie verändert. Betroffene Unternehmer aus beiden IHK-Bezirken könnten dabei von kostenlosen Beratungsgesprächen profitieren.

Bei einem individuellen Interview- und Beratungsgespräch in ihren Betrieben erfahren die Teilnehmer, wie sie sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten können und geben selbst Hinweise, wie Verwaltung, Politik, Fördergeber und Bildungseinrichtungen den Strukturwandel aktiv unterstützen und beschleunigen können. Bei Bedarf werden im Rahmen des Technologietransfers Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft vermittelt. Weitere Partner des Projekts, das noch bis Ende 2019 läuft, sind die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, die Leuphana Universität Lüneburg und das Land Niedersachsen.

Hintergrund ist, dass sich mit fortschreitender Umstellung auf Elektromobilität die Geschäftsfelder von Unternehmen änderten, die bisher auf den Verbrennungsmotor gesetzt haben. Sowohl die Automobilindustrie, Zulieferer als auch viele nachgelagerte Wertschöpfer sähen sich vor der Herausforderung, den Wandel zu meistern – und stünden dabei vor vielen Fragen: Welche Weichen sollten sie jetzt stellen? Wie werden Mitarbeiter mitgenommen? Müssen Berufsbilder angepasst oder neugestaltet werden? Experten der IHKs, des TZEWs, der Digitalagentur Niedersachsen und des Kompetenzzentrums „Mit uns digital!“ helfen, Antworten zu finden.

Wer Interesse an einem Beratungsgespräch hat, kann sich an das TZEW wenden: Tel. 04141 787080 oder info@tzew.de. Weitere Informationen gibt es online unter www.tzew.de/initiativen/#elektromobilitaet.

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