Anlässlich der 100. Sitzung des Tierschutzbeirats dankt Ministerin Barbara Otte-Kinast (1. Reihe, 3.v.r.) den Mitgliedern für ihr Engagement. Foto: ML

HANNOVER. Er berät die Landesregierung, unterstütze sie bei aktuellen tierschutzrelevanten Sachverhalten und sei ein zentrales Gremium zur Entwicklung von diesbezüglichen Lösungsvorschlägen: der Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen. Am heutigen Dienstag trat er zum 100. Mal zusammen.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast nahm das besondere Jubiläum zum Anlass, den Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken. „Seit seiner Gründung im Jahr 1991 bringt sich der Beirat mit zahlreichen Anregungen kompetent in die Arbeit auf dem Gebiet des Tierschutzes im Land Niedersachsen ein. In Bezug auf unser gemeinsames Ziel, den Tierschutz weiter voran zu bringen, bin ich sehr dankbar für die wertvolle Expertise und die Erfahrungen der Mitglieder“.

Unter der Leitung von Ricarda Rabe von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, die dem Tierschutzbeirat seit Beginn der aktuellen Berufungsperiode im Oktober 2018 vorsitzt, befasste sich das Gremium in seiner 100. Sitzung unter anderem mit den Themen Ferkelkastration, Stadttauben und Exotenhaltung.

Hintergrund:
Der Tierschutzbeirat setzt sich aus 16 stimmberechtigten Mitgliedern aus unterschiedlichen Verbänden und Institutionen zusammen. In dem Gremium vertreten sind neben Tierschutzverbänden – so dem Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine, dem Deutschen Tierschutzbund und dessen Landesverband Niedersachsen – die Evangelische und die Katholische Kirche, die Landesjägerschaft Niedersachsen, das Niedersächsische Landvolk, die Landessportfischerverbände, die Tierärztekammer Niedersachsen, der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands, der Niedersächsische Städte- und Landkreistag sowie die Tierärztliche Hochschule. Als ständiges beratendes Mitglied ist unter anderem die Landesbeauftragte für den Tierschutz in Niedersachsen Michaela Dämmrich bei den Sitzungen zu Gast.

Alle drei Jahre werden die Mitglieder und ihre Vertreter neu benannt. Die Geschäftsführung des Beirats, der in der Regel dreimal jährlich tagt, nimmt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium wahr.

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