Foto: VdK

Nachzahlungen von rund sieben Millionen Euro hat der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen im vergangenen Jahr für seine Mitglieder erstritten – und damit 300.000 Euro mehr als noch im Jahr 2017. Ämter, Behörden und Sozialversicherungsträger lehnten Anträge auf Sozialleistungen immer häufiger erst einmal ab, beklagt der VdK.

„Bei dieser hohen Summe handelt es sich um gesetzlich begründete Leistungsansprüche. Das ist kein Gnadenakt des Staates und hat auch nichts mit überzogenem Anspruchsdenken zu tun“, erklärt VdK-Landesvorsitzender Friedrich Stubbe. Viele Menschen bräuchten diese Sozialleistungen, um sich finanziell über Wasser zu halten. Als starker Partner unterstützt der VdK seine über 85.000 Mitglieder in Niedersachsen und Bremen dabei, ihre Rechte gegenüber Behörden und Sozialversicherungsträgern durchzusetzen.

Nach den zahlreichen Reformen würden sich immer weniger Menschen mit den Sozialgesetzen auskennen und wüssten nicht, welche Leistungen ihnen im Gesundheitswesen, der Pflege oder Rente tatsächlich zustehen. „Die Änderungen sind derart komplex und undurchsichtig geworden, dass viele Bürger vor diesem Reformdschungel kapitulieren“, so Stubbe weiter.

„Diese Entwicklung und die von uns erstrittenen, immer höheren Nachzahlungen zeigen, dass der VdK als `Anwalt der sozial Benachteiligten´ heute mehr denn je gebraucht wird“, erklärt Friedrich Stubbe.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here