Die IHK Niedersachsen (IHKN) fordert eine bessere Unterrichtsversorgung in den Berufsschulen und eine qualitativ überzeugende wohnortnahe Beschulung. IHKN-Präsident Gert Stuke zur aktuellen Diskussion über die Stärkung der Berufsschulen (Landtagsdebatte vom 25.1.2019): „Wir müssen qualitativ überzeugende wohnortnahe Berufsbeschulung sichern. Dazu brauchen wir mehr Lehrer und ein Fortbestehen der gültigen Budgetierungsregeln, aber auch bessere Möglichkeiten, unterschiedliche Berufe gemeinsam zu beschulen“.

Grundsätzlich, so Stuke, sei es notwendig, dass die Politik sowohl über Unterrichtsversorgung als auch über Qualität von Berufsschulunterricht und wohnortnahen Angeboten spräche. Die Wohnortnähe sei gerade im Flächenland Niedersachsen ein wesentliches Kriterium für eine erfolgreiche duale Ausbildung, so der IHKN-Präsident.

Die IHKN betont, dass es für 65 Prozent ihrer Mitgliedsunternehmen wesentliches Merkmal für eine erfolgreiche und gelingende duale Ausbildung sei, wohnortnah zu beschulen. Präsident Stuke verweist darüber hinaus auf die letztjährige IHKN-Auszubildendenbefragung, die ergeben hat, dass fast 60 Prozent der Auszubildenden die Wohnortnähe für einen wesentlichen Grund adressieren, eine duale Ausbildung aufzunehmen.

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