Kammerpräsident Detlef Bade (links) und Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer. Foto: Fotostudio Sascha Gramann

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade feiert zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2009 haben die beiden Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade fusioniert. Seither wachse die Handwerkskammer mit dem größten Kammerbezirk Deutschlands immer mehr zusammen.

Vorhandene Ressourcen effizienter und synergetischer nutzen – das stand für die Fusion der Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade vor einem Jahrzehnt im Mittelpunkt. Erreicht worden sei dieses Ziel durch zahlreiche strukturelle Anpassungen: So wurden im Bildungsbereich die Ressourcen konzentriert und neue, zukunftsweisende Bereiche wie die Mobilitätsberatung oder die Integrationsförderung angegliedert. Die zentralen und hoheitlichen Dienste wurden intern besser organisiert und klarer voneinander abgegrenzt. Die Betriebsberatung, deren Arbeit in hohem Maße die persönliche Präsenz vor Ort bedingt, wurde den Anforderungen des gewachsenen Kammerbezirks entsprechend neu aufgestellt und an allen Standorten berücksichtigt.

Durch den Zusammenschluss habe sich aber nicht nur die Bedeutung der Handwerkskammer als Organisation erhöht, sondern auch die ihrer wichtigsten Vertreter: der ehrenamtlichen Mitarbeiter in Präsidium, Vorstand, Vollversammlung und den Ausschüssen. Denn sie seien nicht nur die Hauptentscheider. Sie seien darüber hinaus die wichtigsten Botschafter des Handwerks inner- und außerhalb des Kammerbezirks. Damit trügen sie eine große Verantwortung und ihren Aussagen komme eine hohe Bedeutung zu. Detlef Bade erinnert sich: „Als Vizepräsident habe ich die Fusion der beiden Kammern damals begleitet“. Zehn Jahre danach sei er als Präsident stolz auf die gut zusammengewachsene Organisation. „Wir vertreten zukunftsorientiert und modern das Handwerk vom Harz bis ans Meer“, betont der Schornsteinfegermeister.

Die Dienstleistungen der Gesamtkammer konnten durch strukturelle Anpassungen ausgeweitet werden. So ist mit der Fusion beispielsweise das Praxiszentrum für Gestaltung und Kreativität gegründet worden. Große Fördersummen von Land, Bund und der EU machten es darüber hinaus möglich, in den vergangenen Jahren in hohem Maß in die Bildungszentren zu investieren. „Wir haben 78 Millionen in Bildung investiert. Diese Investitionen kommen unmittelbar dem Handwerk zugute“, sagt Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade bietet den Handwerkern heute hochmoderne Werkstätten, sanierte Gebäude und Technik auf dem neuesten Stand in den Technologiezentren in Braunschweig, Lüneburg, Stade und in Königslutter.

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