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GROSSBURGWEDEL. Mit 240 (Vormonat: 283) Anträgen für die Förderung des alternativen Antriebs seien auch zum Jahresende 2018 nachhaltige Impulse ausgeblieben. „Jetzt bleiben noch sechs Monate für die Subvention, dann beginnt der finanzielle Alltag für die Stromer,“ sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, zu den aktuellen Statistiken des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Im Juni laufe die von Staat und Industrie getragene finanzielle Unterstützung aus.

Die Dezember-Bilanz weise 214 reine Batterie-Fahrzeuge und 56 Hybridwagen aus. Mit insgesamt 7.511 Anträgen aus den vergangenen 30 Monaten bleibe Niedersachsen im Länderranking auf dem vierten Platz hinter NRW, Bayern, und Baden-Württemberg. Die Jahresbilanz 2018 sei mit minus 6,9 Prozent auf niedrigem Niveau „ernüchternd“. 3.446 Anträge habe es im Jahr 2017 gegeben, 3.209 seien es im Autojahr 2018 gewesen. Bei den Pkw-Neuzulassungen sei ein Marktanteil der Stromer von 0,9 Prozent zu erwarten.

Die Fördersumme für den niedersächsischen Automarkt betrage nach Darstellung von Bley im Dezember rund 1,5 Millionen Euro. Insgesamt sei nach Niedersachsen die Fördersumme in Höhe von rund 27 Millionen Euro aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf geflossen.

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