Foto: HannoverReporter.de

PEINE. Großeinsatz für Rettungsdienste und Einsatzskräfte in der vergangenen Nacht in Peine. Nach bisherigen Informationen sind wegen zu viel Kohlenmonoxid in der Luft zwei Frauen in einer Shisha-Bar in der Woltorfer Straße bewusstlos geworden. Sie wurden daraufhin in ein Krankenhaus transportiert. Nach weiteren gemeldeten Fällen von Vergiftungserscheinungen, wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden wurde dann Großalarm (MANV) durch den Landkreis Peine ausgelöst.

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Die Kohlenmonoxidwerte in der Shisha-Bar waren so stark überhöht, dass die Polizei die Lokalität sofort geschlossen und belüftet hat. Nach Angaben des leitenden Notarztes wurden etwa 15 Besucher der Shisha-Bar ambulant vor Ort wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung behandelt. Vier von ihnen kamen dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Insgesamt waren zwölf Rettungsfahrzeuge, zwei Notarztwagen, 41 Feuerwehrleute sowie zwei Streifenwagen vor Ort. Gegen die Betreiber der Shisha-Bar wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

In Shisha-Bars kommt es immer wieder zu Kohlenmonoxidvergiftung. Die Zahl der Betroffenen, die sogar in Druckkammern behandelt werden müssen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. In Hamburg sollen neue gesetzliche Vorgaben die Barbetreiber künftig zu technischen Maßnahmen verpflichten, um den Kohlenmonoxidgehalt zu kontrollieren. In Niedersachsen gibt es hier keine Regelungen.

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