HANNOVER. In der Tarifrunde 2019 ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Beschäftigte an Schulen in Niedersachsen für den 11. Februar 2019 zum Warnstreik auf. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) war am 6. und 7. Februar zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften kein Ergebnis erzielt worden. Die Verhandlungen wurden ergebnislos auf den 28. Februar vertagt.

Pädagogische und therapeutische Fachkräfte, Schulsozialarbeiter sowie tarifbeschäftige Lehrkräfte wollen dem Aufruf der GEW folgen und am 11. Februar in mehreren Orten des Landes am Warnstreik teilnehmen. Die zentrale Streikkundgebung findet um 14 Uhr auf dem Kröpcke in Hannover statt. Hauptrednerin ist die Landesvorsitzende Laura Pooth.

So bestreikt die GEW Schulen u. a. in Braunschweig , Wolfsburg, Nienburg, Hannover, Osterode, Göttingen, Stade und Osnabrück. Weitere Schulen würden noch hinzukommen. Aktionen vor den Schulen und in den Streiklokalen finden u. a. in Braunschweig und Hannover statt.

Das hannoversche GEW-Streiklokal wird sich an dem Tag im DGB-Haus in der Otto-Brenner-Straße befinden. Von dort aus geht ab 13.15 Uhr ein Demo-Zug zum Kröpcke, wo ab 14 Uhr auch die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth bei einer Kundgebung sprechen wird. Für Ende Februar ist zudem eine zentrale Streik-Kundgebung in Niedersachsen und Bremen geplant, die derzeit zusammen mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vorbereitet werde.

Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Entgelte im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber um 200 Euro in allen Entgeltgruppen und -stufen. Der Tarifvertrag soll zudem eine Laufzeit von zwölf Monaten haben und anschließend auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden.

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